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Ohrenkorrektur

Ohrenkorrektur

Ohrenkorrektur

Ohrenkorrektur – bereits vor der Einschulung möglich

Abstehende Ohren gehören zu den häufigsten Fehlbildungen. In den meisten Fällen sind abstehende Ohren durch eine angeborene Verformung des Knorpels bedingt. Die Folge ist ein unregelmässiges und asymetrisches Wachstum. Die erforderliche Ohrenkorrektur als ambulante Operation dauert etwa 90 Minuten. Bei der Ohrenkorrektur muss der Ohrknorpel neu geformt und in seiner neuen Form fixiert werden. Mit einem verdeckten Schnitt innerhalb des Ohrmuschelrandes wird der Knorpel freigelegt und ausgedünnt, bis er sich in die gewünschte Form legen lässt. Falls erforderlich wird mit einem zusätzlichen Schnitt an der Rückseite der Ohrmuschel eine weitere Verkleinerung vorgenommen.

Wann sollte eine Ohrkorrektur vorgenommen werden?

Fehlbildungen des äußeren Ohres können zu erheblichen psychischen Störungen führen.

In den meisten Fällen handelt es sich um abstehende Ohren. Es finden sich aber auch Fehlbildungen, die in einer mangelnden Faltung der Ohrmuschel bzw. Deformationen der verschiedenen Ohrabschnitte bestehen. Bei abstehenden Ohren ist die Diagnostik recht einfach. Der Winkel zwischen Hinterkopf und Ohrmuschel sollte 15-30° nicht überschreiten, was etwa einem Abstand von 15 mm entspricht.

Ist die Indikation zur Ohrkorrektur gegeben sollte die Operation vor der Einschulung erfolgen, damit die Kinder vor dem Spott und dem Hänseln bewahrt bleiben. Auch ist in derartig gelagerten Fällen zu überlegen, ob durch eine psychologische Begutachtung evtl. die Krankenkasse in die Pflicht genommen werden kann, die Kosten für die Ohrenkorrektur ganz oder teilweise zu übernehmen.

Eine Analyse der Fehlbildung und eine Fotodokumentation sind zwingend ebenso die Aufklärung mit Unterzeichnung der Einverständniserklärung.

Wichtige Merkmale bei der Ohrenkorrektur

Die meisten Korrekturen des äußeren Ohres können von retroaurikulär, also mit Zugängen hinter dem Ohr erfolgen, so dass keine sichtbaren Narben entstehen. Das einfache Anlegen der Ohren (Ohrenkorrektur - Otopexie) ohne plastische Verformungen der Ohrmuscheln ist eine überschaubare Operation, bei der ein entsprechender Anteil des Knorpels der Ohrmuschel entfernt wird und durch Wiedervereinigung der Knorpelränder oder Anheften des Knorpels an das Periost des Hinterkopfes die richtige bzw. gewünschte Stellung erreicht wird.

Liegen allerdings komplexe Ohrveränderungen vor, wie z. B. Ohren ohne entsprechendes Faltenrelief, so sind die Korrekturmaßnahmen umfangreicher und müssen durch Knorpelplastiken oder z. T. sogar mit Knorpeltransplantaten von der Rippe in die anatomisch richtige Form gebracht werden. Die Techniken hierzu sind vielfältig; jede Dysplasie bedarf der exakten Analyse und hat einen eigenen Therapieplan. Auch Aplasien der Ohren oder der Totalverlust eines Ohres durch Trauma können durch subtile Planung und Operation behoben werden. Mit Hilfe der so genannten Expandertechnik wird ein Silikonballon unter der Haut mit physiologischer Kochsalzlösung aufgefüllt, um durch die kontinuierliche Dehnung Haut zu gewinnen. Anschließend wird die Haut mit einem Knorpelgerüst unterfüttert und die Ohrmuschel ausgeformt.

Ohrenplastiken bei Tumorpatienten

Einen breiten Raum bei der Ohrchirurgie nehmen die Tumoroperationen bei älteren Menschen ein. Durch die günstige Exposition für UV-Strahlen werden leider immer wieder die Ohren in Mitleidenschaft gezogen. Viele Basaliome treten an den Ohren auf, müssen jedoch radikal entfernt werden und hinterlassen unschöne Defekte. Die moderne plastische Chirurgie kennt aber auch viele geringinvasive Techniken zum Ausgleich derartiger Defekte.

Der Ablauf bei einer Ohrenkorrektur

Die Eingriffe, wie Otopexie, Otoplastiken und die für die Rekonstruktion des Ohres sollten insbesondere bei Kindern in Vollnarkose durchgeführt werden. Kleine Ohr-Operationen, wie sie z. B. durch ausgerissene Ohrringe oder Piercings entstehen, wobei nur kleine Bezirke (z. B. 2-zipfliges Ohrläppchen) rekonstruiert werden müssen, können auch in Lokalanästhesie erfolgen. Bei einer Ohrkorrektur entstehen keine sichtbaren Narben, da die Schnittführung in den vorhandenen Ohrfalten liegt. Nach dem Eingriff wird ein Verband angelegt, er sollte zwei bis drei Tage getragen werden. Nach weiteren 5 Tagen werden die Fäden entfernt.

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